Schwere Last, leichte Bewegung: Warum Schwimmen die beste Sportart in der Schwangerschaft ist
Wohlbefinden in der Schwangerschaft – die Herausforderung des wachsenden Bauches
Viele werdende Mütter fühlen sich mit zunehmender Schwangerschaft zunehmend unwohl in ihrer Haut. Der wachsende Babybauch kann Beschwerden wie Rücken- und Beckenschmerzen, müde Beine und ein eingeschränktes Bewegungsgefühl verursachen. Selbst alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen oder nächtliches Umdrehen im Bett werden anstrengender. Doch es gibt eine Sportart, die sanfte Entlastung bringt: Schwimmen!
Schwerelos im Wasser – die Vorteile von Schwimmen in der Schwangerschaft
Wasser bietet ein unvergleichliches Gefühl der Leichtigkeit. Der natürliche Auftrieb entlastet Gelenke, Muskeln und Bänder, während die Bewegung im Wasser gleichzeitig den Kreislauf anregt. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile von Schwimmen in der Schwangerschaft:
✔ Kreislauf- und Durchblutungsförderung – Sanfte Bewegung im Wasser verbessert die Blutzirkulation und beugt Wassereinlagerungen vor. ✔ Muskelaufbau Kräftigung – Schwimmen stärkt die Muskulatur, insbesondere in Rücken, Armen und Beinen. ✔ Gelenkschonend – Anders als bei Sportarten an Land, gibt es im Wasser keine Stoßbelastung. ✔ Verbesserte Kondition – Die Ausdauer wird erhöht, was eine bessere Vorbereitung auf die Geburt bedeutet. ✔ Entspannung für Körper und Geist – Wasser hat eine beruhigende und regenerierende Wirkung, ideal zum Stressabbau. ✔ Geringes Verletzungsrisiko – Kein Umknicken oder Stürze – perfekt für werdende Mütter!
Viele Schwimmbäder bieten spezielle Aquafitnesskurse für Schwangere an. Ob freies Schwimmen oder gezielte Übungen – Bewegung im Wasser ist eine der besten Möglichkeiten, fit und entspannt durch die Schwangerschaft zu kommen!
Gibt es Risiken? Infektionen und andere Bedenken
Ein häufiger Grund zur Sorge ist das Risiko von Infektionen durch den Besuch eines öffentlichen Schwimmbads. Tatsächlich ist das Infektionsrisiko in modernen Schwimmbädern mit guter Wasserhygiene äußerst gering. Dennoch kann es sinnvoll sein, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
Wie kann ich Infektionen vorbeugen? ✔ Intakte Scheidenflora – Ein gesunder pH-Wert (3,8 - 4,5) schützt vor unerwünschten Keimen. ✔ Nach dem Schwimmen trockene Kleidung anziehen – Feuchte Badesachen begünstigen das Wachstum von Bakterien. ✔ Vorsorgliche Milchsäurepräparate – Sie unterstützen die natürliche Schutzbarriere der Scheidenflora. ✔ Regelmäßige pH-Wert-Kontrolle – In der Apotheke erhältliche Teststreifen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Solltest du dennoch Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder ungewöhnlichen Ausfluss bemerken, suche sicherheitshalber deine Ärztin oder Hebamme auf.
Wer sollte auf Schwimmen verzichten?
Es gibt einige Situationen, in denen Schwimmen nicht empfohlen wird. Dazu gehören: ❌ Vorzeitige Wehentätigkeit ❌ Blutungen in der Schwangerschaft ❌ Bestehende Infektionen der Scheide ❌ Risikofaktoren wie vorangegangene Früh- oder Fehlgeburten
Bei Unsicherheiten solltest du vor dem Schwimmbadbesuch unbedingt Rücksprache mit deiner Ärztin oder Hebamme halten.
Fazit: Ist Schwimmen in der Schwangerschaft empfehlenswert?
Ja, absolut! Die Vorteile überwiegen deutlich. Schwimmen ist eine gelenkschonende, entspannende und effektive Möglichkeit, aktiv zu bleiben und typische Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern. Die Angst vor Infektionen sollte kein Hindernis sein, solange man auf eine gesunde Scheidenflora achtet und sich nach dem Schwimmen richtig abtrocknet.
Gönn dir das Gefühl der Schwerelosigkeit und genieße die Bewegung im Wasser! Ob entspannendes Treibenlassen oder sanftes Aquafit – dein Körper (und dein Baby) werden es dir danken!
Eure Nina Tedesco
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